Ayurveda Zentrum Vattersgarden am Dreisessel

 



Rezepte für Ihre Konstitution

Wenn Sie regelmäßig abgekochtes Wasser trinken, wie es in der ayurvedischen Lehre empfohlen wird, können Sie eines dieser Rezepte ausprobieren, um Ihren Körper noch besser in Balance zu bringen, je nach Konstitutionstyp.


FRÜHLING – DIE KAPHA ZEIT

Aus der ayurvedischen Sichtweise beginnt der Frühling bereits Ende Februar, wenn das Gröbste vom Winter vorbei ist. Im Winter ernähren wir uns alle meistens etwas fettreicher und schwerer, als in den wärmeren Jahreszeiten. Wenn man sich im Winter einmal den Saisonkalender anschaut, dann sieht man gleich, dass hier eher erdende und beruhigende Gemüsesorten, wie der Kürbis und Wurzelgemüsesorten Saison haben. Hingegen im Frühling und Sommer mehr leichtere und farbigere Obst- und Gemüsesorten reif werden.
Gleichzeitig bewegen wir uns im Winter meistens weniger und sind nicht so viel an der frischen Luft wie im Sommer. Das alles führt dazu, dass sich im Körper ein gewisse schwere ansammelt. Im Ayurveda spricht man hier von der Ansammlung des Kapha-Doshas. Meistens merken wir es an der allseits bekannten Frühjahrsmüdigkeit. Der Körper versucht nun von alleine das überschüssige Kapha abzubauen. Dabei kann man ihn wunderbar mit sanften Reinigungsmaßnahmen unterstützen. Aus der Sicht des Ayurvedas ist der Frühling der beste Zeitpunkt um eine Reinigungskur durchzuführen, da der Körper hier bereit ist Dinge loszulassen.


AYURVEDA IM FRÜHLING – TIPPS:

  • Genügend Zeit an der frischen Luft verbringen. Selbst wenn es ein paar Minuten am Tag sind, freut sich der Körper sehr darüber. Besonders empfehlenswert ist Sport an der frischen Luft. Statt immer im Fitnessstudio zu trainieren, ruhig auch mal eine Runde im Wald laufen gehen oder eine kurze Ganzkörpereinheit im Garten praktizieren. Sport an der frischen Luft gibt dem Körper sehr viel mehr Energie, als in geschlossenen Räumen.
  • Saisonales Obst- und Gemüse essen. Dazu gehören z.B. Spargel, Karotten, Salate, Spinat, rote Beete, Lauch, Rucola, Mangold, Blumenkohl, Erdbeeren & Rhabarber
  • Insgesamt mehr frische Kräuter, Blattsalate und Gemüse in die Ernährung integrieren.
  • Nahrungsmittel mit bitterem, scharfem und zusammenziehendem Geschmack bevorzugen, da diese Kapha-reduzierend wirken.
  • Um die Haut zu unterstützen ist es wunderbar, sie trocken zu bürsten. Am besten eignet sich dafür der Morgen vor dem Duschen, da diese Art von Trockenmassage sehr wach macht und man abends danach schlecht einschlafen kann. Man beginnt dabei an den Füßen und arbeitet sich langsam nach oben. Die Bürstrichtung zeigt immer in Richtung des Herzen.


FRÜHLINGSREZEPTE:


BÄRLAUCH-HUMMUS SELBER MACHEN:

Der Bärlauch-Hummus schmeckt schön würzig und eignet sich perfekt als Beilage zu Ofengemüse, Kartoffeln oder einem frischen Salat.

Bärlauch-Hummus ist eine tolle Hummus Variation. Es gibt kaum eine Pflanze, die so einen intensiven Geruch hat, wie der Bärlauch. Wenn man im April in den Wald geht, riecht man fast überall den frischen Bärlauch. Er riecht aber nicht nur unglaublich aromatisch und frisch, er schmeckt auch sehr lecker. Leider gibt es ihn immer nur für eine kurze Zeit, daher sollte man sie unbedingt ausnutzen und viele leckere Dinge damit zaubern.


SO GESUND IST BÄRLAUCH:

Bärlauch trägt auch den Namen Waldknoblauch und man erkennt ihn unter anderem daran, dass er zwischen den grünen Blättern auch weiße Blüten trägt. Im Ayurveda ist er eine sehr alte Heilpflanze. Er hat einen bitteren, scharfen und salzigen Geschmack und fördert die Verdauung. Außerdem hat er eine schleimlösende Wirkung. Bärlauch ist eine wahre Vitalstoffquelle, da er eine Menge an Vitaminen und Mineralstoffen liefert. Er ist reich an Vitamin C, Vitamin A, Eisen, Kalium und Vitamin B1. Bereits 100g frischer Bärlauch enthalten 150mg Vitamin C. Das entspricht dem Tagesbedarf an Vitamin C von einem Erwachsenen. Vitamin C ist ein starkes Antioxidans und schützt die Zellen vor freien Radikalem. Antioxydanzien haben generell eine immunstärkende, antibakterielle, antivitale und antikanzerogene Wirkung. Daher sollten diese im täglichen Speiseplan nicht fehlen. Man kann ihn zu Pesto, Suppen, einem Aufstrich oder wie hier, einem Hummus verarbeiten. 
Der Bärlauch schmeckt am besten, wenn er relativ frisch ist. 


DER BÄRLAUCH-HUMMUS IST:

  • super einfach zuzubereiten
  • sehr lecker
  • würzig
  • besteht nur aus 6 Zutaten

ZUBEREITUNGSZEIT: 10 Min 

PORTIONEN: 1 Schüssel


ZUTATEN:
1 Glas abgetropfte Kichererbsen
½ Bund Bärlauch (ca. 40g)
1 EL Tahini

Saft von ½ Zitrone
1 TL gemahlener Kreuzkümmel 
⅓ TL Salz


ZUBEREITUNG:
Lass die Kichererbsen abtropfen und spüle sie dann mit Wasser ab.
Presse den Saft von ½ Zitrone aus und gib alle Zutaten zusammen mit 50 ml Wasser in einen leistungsstarken Mixer oder eine Küchenmaschine.
Mixe alles solange, bis ein cremiger Hummus entstanden ist.





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